La vie est belle – On Tour

La vie est belle – On Tour

Deutschland grenzt an sehenswerte Länder. Im Südwesten findet man Frankreich. Natürlich durfte ein Besuch der Hauptstadt Paris nicht fehlen. Dennoch liebe ich es, auf einer Reise etwas ganz besonderes zu erleben. Ein Ort, den nicht gleich jeder im Kopf hat, wenn er ans Reisen denkt. Zusammen mit meiner Freundin ging unsere Tour deshalb von der historischen Innenstadt von Paris über dem prunkvollen Versaille, weiter mit dem Auto an die Westküste zum idyllischen Pontorson. Dies ist ein kleiner Ort in der Nähe unseres Highlights der Urlaubstour – Le Mont-Saint-Michel. Eine atemberaubende, historische Anlage mitten im Wattenmeer der Normandie.

 

Wer noch nicht in einer großen europäischen Metropole war, wird erstaunt sein, wie gigantisch solche Orte sind. Paris ist allerdings auch eine superlative der Kultur und anderer Sehenswürdigkeiten. Zwei Tage haben wir uns für den Besuch der Stadt eingeplant. Das Programm haben wir lässig gestaltet. Man kann ja immer mal wieder nach Paris fahren. Unsere Ausflugsziele am ersten Tag waren das Louvre, der Pariser Eiffelturm und „Tour Montparnasse“, das höchste Gebäude in Paris.

Im Louvre… werden Schätze bereitgehalten, die auf jeden Fall einen Blick wert sind. Zuschauermagneten, die mich persönlich aber nicht übermäßig berührt haben, sind nach wie vor daVincis Mona Lisa, sowie die Venus von Milo. Wahnsinn, wie vor allem unsere asiatischen Freunde darauf abfahren.
Meine persönlichen Favoriten waren, abgesehen vom Louvre und seiner Geschichte, die ägyptische Ausstellung, die italienische Renaissancenmalerei und der Louvre als Palast großer, französischer Könige. Zusätzlich kann ich die Ausstellung von europäischen Künstlern im Allgemeinen sehr empfehlen. P.S.: Das Fotografieren mit Stativ ist in den Ausstellungsbereichen zum Zeitpunkt unseres Besuches verboten gewesen.

 

La „dame de fer“ (eiserne Lady), nennen die Pariser ihren Eiffelturm. Was wäre ein Urlaub in Paris ohne Eiffelturm. Der 324m hohe Stahlkoloss ist wahrscheinlich unter den Top 5 der bekanntesten Wahrzeichen der Welt. Wenn man den Turm besteigt, soll man bei klarer Sicht bis zu 80km weit schauen. Ich dachte mir dabei: „Schade, dass in dem Moment nicht der Eiffelturm selbst zu sehen ist. Also haben wir uns den Anblick der Stadt aus der Vogelperspektive für einen anderen Ort aufgehoben und genossen die Sonne in der Grünanlage vor dem Turm. Seht selbst, was für ein Anblick…

 

Tour Montparnasse, ein Gebäude für den besten Rundumblick auf die Pariser Stadt, ohne etwas zu verpassen. Vor allem hat man auch einen grandiosen Blick auf den Eiffelturm. Also, geht lieber mal dorthin. Zur Abenddämmerung noch einmal spektakulärer. Oben ist zur späten Stunde nicht mehr so viel los. Was jedoch immer los ist, ist der Wind, der durch Glas von der Plattform gehalten werden soll. Es gibt auch ein Café und einen Souvenirshop. Der Aufzug bringt einen mit einer Geschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde in den 56.Stock. Dann wird erst einmal ein Erinnerungsfoto geschossen, was man käuflich erwerben kann. Wir haben mindestens zwei Stunden auf dem Turm verbracht. Und das hat sich gelohnt…

 

…natürlich haben wir noch weitere Orte besucht, wie zum Beispiel den Triumphbogen und die Champs-Élysée. Aber hier möchte ich zwei andere Urlaubsziele nach der Stadt der Liebe vorstellen. Versailles und die Gemeinde Le-Mont-Saint-Michel.

Versailles ist eine einzige Prunkstadt. Der königliche Baustil beschränkt sich nicht nur auf das Schloss mit seinem Garten. Nahezu alle umliegenden Stadtviertel sind in der Zeit stehen geblieben. Als Nachbarstadt von Paris muss man hier gewesen sein. Das pompöse Schloss hat nicht nur stilvolle Gemächer und Flügel oder prachtvolle Gärten. Es gibt auch Gemälde und Skupturen. Meine persönlichen Highlights sind die Spiegelgalerie, die Trianonschlosser und das kleine Bauerndorf. Für den Besuch der gigantischen Schlossanlage sollte man definitiv einen ganzen Tag einplanen. Achtung, sehr viele Touristen.

 

Zu guter letzt mein absolutes Topziel des Urlaubs, Le Mont-Saint-Michel. Eine Gemeinde, die auf einem Felsen, inmitten des Wattenmeeres in der Normandie gegründet wurde. Eine großartige Anlage mit einer Hauptgasse, in der man sich ins Mittelalter zurückgesetzt fühlt. Den ganzen Tag kann man jeden Winkel des kleinen Dorfes unter dem Benediktinerkloster erkundschaften. Es wird nie langweilig. Auch das Kloster selbst kann besichtigt werden. Als waschechte Ostfriesen haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, einen Abstecher ins Watt zu unternehmen. Das „Grand Finale“ war letztendlich die Flut. Der Tidehub beträgt 14 Meter und das Wasser flutet mit einer Geschwindigkeit von „galoppierenden Pferden“ (Zitat: Victor Hugo). Aber auch mir kam es wie reißende Fluten vor. Ein Ort voller Gegensätze – Flachland und Berg, Bauern und Abteien, Trockenheit und stürmische See, eiskalte Winde und brennende Sonne. Ich erinnere mich oft.

 

Ich hoffe, dass euch diese Story Spaß gemacht hat. Sofern ihr Sie lesenswert fandet und vor allem die Bilder mochtet, dürft ihr sehr gerne teilen. Liebe Grüße, Thomas!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.